So arbeiten Redaktion und Planung im Alltag
Ein Beitrag entsteht in der Redaktion. Von dort geht er per Drag & Drop auf den gewünschten Sendeplatz — oder wird gleich direkt am Sendeplatz angelegt. News laufen genauso: Es können mehrere einzelne Meldungen pro Nachrichtensendeplatz gebucht, oder eine komplette Newssendung erstellt werden. Wenn kurzfristig etwas dazwischenkommt und ein Sonderformat gesendet wird, entsteht mit einem Klick ein Sonder-Sendeplatz außerhalb des Standard-Grids, ohne dass das Sendeschema angefasst werden muss.
Für den Überblick sorgen ein Sendestreckenfilter, eine Schnellsuche über Uhrzeit oder Name des Sendeplatzes und ein Kompakt-Toggle für die reduzierte Sicht. So findet auch bei voller Planung jeder in der Redaktion sofort, was er braucht.
Zwei Ansichten für die Sendeplanung, ein Datenstand
Neben der Tagesansicht gibt es die Wochenansicht — Montag bis Sonntag, 0 bis 23 Uhr, Sendestrecken als farbige Blöcke, darin die gebuchten Beiträge und News. News und Beiträge lassen sich einzeln ein- und ausblenden. Die Wochenansicht ist der zentrale Blick für Planungssitzungen, redaktionelle Übergaben und die Abstimmung mit dem Sales-Team.
Egal in welcher Ansicht gearbeitet wird — die Daten sind dieselben. Wer in der Tagesansicht einen Beitrag verschiebt, sieht die Änderung sofort in der Wochenansicht und umgekehrt.
Beiträge und News trennen — wenn gewünscht
Wo größere Redaktionen mit einem eigenen Newsdesk arbeiten, ist eine gemeinsame Sicht auf alle Inhalte oft eher hinderlich als hilfreich. Deshalb lässt sich die Sendeplanung optional in eine Beitragsplanung und eine separate Newsplanung aufteilen. Beide Bereiche bekommen ihre eigene, fokussierte Sicht — bei identischem Datenstand.
Direkt an Ihr Sendesystem übergeben
Der klassische Bruch in vielen Radioworkflows liegt zwischen Redaktion und Sendesystem: Ein Beitrag ist geplant, freigegeben, sendefertig — und muss dann noch einmal manuell im Playout angelegt oder aus einem Export nachgepflegt werden. RADIOPLANUNG übergibt Inhalte direkt aus der Erstellungsmaske an angebundene Sendesysteme wie z.B. Radio.Cloud oder DABiS800 und weitere Sendesysteme. Der Beitrag entsteht einmal und geht in die Ausspielung, ohne Doppelarbeit und ohne die typischen Übertragungsfehler zwischen zwei Systemen.
Mehrere Programme aus einer Oberfläche
Für Funkhäuser, Sendergruppen und Ketten mit regionalen Stationen kommt ein zweiter Vorteil dazu: Über die Kanal-Funktion werden mehrere Programme aus einer Oberfläche gesteuert. Besonders effizient wird das, wenn im globalen Kanal zentral geplant wird. Ein Beitrag oder ein News-Set entsteht dann einmal auf oberster Ebene und ist damit für alle darunter liegenden Kanäle verfügbar — bei Bedarf regionalisiert, ergänzt oder überschrieben.
So lässt sich ein komplettes Funkhaus oder eine Kette mit regionalen Stationen aus einer zentralen Redaktion heraus bestücken, ohne dass Inhalte für jeden Kanal einzeln angelegt werden müssen. Gleichzeitig behalten einzelne Kanäle die Freiheit, ihre eigene, regionale Programmplanung zu pflegen. Das spart Zeit, verhindert Doppelproduktion und schafft Übersicht über den gesamten Verbund.
Mehr zur Kanal-Funktion und zum Funkhaus-Prinzip.
Für den Sendebetrieb im Studio: die Studioansicht
Für die laufende Sendung gibt es eine eigene, auf das Wesentliche reduzierte Ansicht: die Studioansicht. Sie ist speziell auf Moderatoren zugeschnitten und zeigt primär die geplanten Sendeplätze mit ihren Inhalten — kompakt, chronologisch, ohne Ballast. Die Sendeplanung bildet dafür die Grundlage. Eine eigene Modulseite zur Studioansicht folgt.